Zahnarztpraxis Dr. medic stom. Monika Fomino

Tipp#01 Milchzähne fallen sowieso aus

„Milchzähne fallen eh aus“ – lange Zeit maßen viele Eltern der Zahnpflege im Milchgebiss keine besondere Bedeutung zu. Die Folge: stark zerstörte Milchzähne oder gar deren vorzeitiger Verlust. In den letzten Jahren findet in den Köpfen der Eltern glücklicherweise ein Umdenken statt. Die Zahngesundheit der Kinder hat sich deutlich verbessert.

Aus zahnärztlicher und kieferorthopädischer Sicht ist die gründliche Pflege und der Erhaltung der Milchzähne äußerst wichtig. Hat sich im Milchgebiss erst mal Karies ausgebreitet ist das Risiko für das bleibende Gebiss deutlich erhöht. Außerdem ermöglicht ein gesundes Milchgebiss problemloses Kauen, eine gute Aussprache und nicht zuletzt eine normale Gebissentwicklung.

Milchzähne brauchen sorgfältige Pflege

Deshalb sollten schon Baby’s erste Zähnchen einmal täglich  unter Verwendung eines Hauchs fluoridhaltiger Zahncreme sanft mit einer weichen Zahnbürste gereinigt werden. Bereits mit dem Durchbruch der ersten Zähne ist die erste Kinderzahnbürste gefragt. Mit etwa drei Jahren sind Kinder auf Grund ihrer motorischen Fähigkeiten bereits in der Lage, eine Zahnbürste zu benutzen. Jetzt heißt es üben, üben, üben.

Füllungen und Kronen für Milchzähne

Wird die tägliche Zahnpflege vernachlässigt oder das Dauernuckeln von süßen oder sauren Getränken beim Zu-Bett-Gehen zum festen Ritual sind Karies befallene Milchzähne, die behandelt werden müssen, die Folge. In der Regel kommen hierbei plastische Füllungsmaterialien zum Einsatz. Ihre Verwendung erfordert jedoch wegen der Verarbeitungsempfindlichkeit dieser Werkstoffe eine gute Mitarbeit der kleinen Patienten.

Ist der Zahn bereits stark zerstört, kann er mit hohem technischem Aufwand mit einer Stahlkrone wieder hergestellt werden. Die Stahlkronen werden vorwiegend im Backenzahn-Bereich eingesetzt. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit von tief zerstörten Milchmolaren sind  Wurzelkanalbehandlungen. Sie setzen jedoch einen kooperativen Patienten voraus.

Die letzte Möglichkeit: Zahn ziehen

Ist der zerstörte Zahn nicht mehr zu retten, muss er gezogen werden. Dann muss der Zahnarzt prüfen, ob ein festsitzender oder abnehmbarer Lückenhalter notwendig ist, um eine mögliche Lückeneinengung im Interesse der Vermeidung einer Zahnstellungsanomalie zu verhindern. Lückenhalter werden meist im Molaren-Bereich eingesetzt, wenn die Lückeneinengung nach Abwarten über sechs Monate mehr als 1 mm beträgt. Festsitzende Lückenhalter bestehen in der Regel aus einer Band- bzw. Stahlkronen-Drahtschlaufen-Kombination

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