Zahnarztpraxis Dr. medic stom. Monika Fomino

Die Paradontosebehandlung

Was ist Parodontitis?

 

Sichern Sie sich schnell Ihren Termin zur Früherkennung von Parodontitis.

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Wenn das Zahnfleisch sich entzündet, spricht der Zahnarzt von einer Parodontitis. Sie ist die häufigste Ursache für den Verlust von Zähnen, vor allem nach dem 45. Lebensjahr. Das Tückische an der Krankheit ist, dass sie zunächst schmerzfrei verläuft. Nur Blutungen und Schwellungen begleiten den Zahnverlauf, auch Mundgeruch ist auffällig. Es bilden sich Zahnfleischtaschen, weil der Kieferknochen abgebaut wird. Die Zähne verlieren dadurch ihren Halt, sie werden locker und können später verloren gehen. Die Krankheit kann schleichend langsam, aber auch schnell verlaufen.

Wer seine Parodontitis nicht behandeln lässt, trägt einen gesundheitlichen Risikofaktor mit sich, der durchaus bei Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen eine Rolle spielt und sogar bei Schwangeren Frühgeburten auslösen kann.

An diesem Zerstörungsprozess sind spezielle Bakterien in den Zahnfleischtaschen beteiligt. Sie sind als Entzündungsauslöser ausgemacht. Individuelle körpereigene Abwehrmechanismen bestimmen ebenfalls den Krankheitsverlauf.

Wer raucht, erhöht sein Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken.

Was der Zahnarzt unternimmt – wichtige Behandlungsschritte kurz erklärt

Zuerst muss die Schwere der Erkrankung und ihre Aggressivität festgestellt werden.

Blutungstest, Paradontalstatus, Röntgenbilder und die mikrobiologische Bestimmung der Taschenbakterien sind einige Maßnahmen, die unternommen werden können, um der Krankheit auf den Grund zu gehen.

Ziel der Behandlung ist es, das Gewebe um die Zahnwurzel herum entzündungsfrei zu bekommen. Der Abbau des Kieferknochens muss unbedingt gebremst und verhindert werden. Mit einer entsprechenden Vorbehandlung, die mit eingehender Mundhygiene und einer PZR beginnt, kann der Entzündungsgrad schon reduziert werden. Mit einer Intensivreinigung der Zahnfleischtaschen, die unter lokaler Betäubung  mit verschiedenen Instrumenten und Geräten durchgeführt wird, ist der nächste Schritt unternommen. Bei geringer Zahntaschentiefe werden jetzt schnelle positive Ergebnisse erreicht.

Patienten, die an fortgeschrittener Parodontitis leiden, große Zahnfleischtaschen haben und bei denen  auch eine Vorbehandlung nicht das gewünschte Ergebnis brachte,  müssen mit einem chirurgischen Eingriff (Parodontosebehandlung) rechnen. Parallel kann eine antibiotische Therapie notwendig werden.

Kann ich gesunde Zähne nach der Behandlung sichern?

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Sie erfordert eine lebenslange Betreuung. Dabei sind regelmäßige Kontrolltermine beim  Zahnarzt und dauerhafte häusliche Mundhygiene erforderlich. Eine konsequente und korrekt durchgeführte Zahnzwischenraumpflege mit geeigneten Hilfsmitteln ist notwendig.

Wichtig sind die regelmäßigen Nachbehandlungen in der Praxis! Mit einer PZR kann der Zustand stabilisiert werden. Weitere Auffälligkeiten werden sofort erkannt.

Je nach Erkrankungszustand können zwei bis vier Termine im Jahr erforderlich sein, die Sie bei Ihrem Zahnarzt wahrnehmen sollten. Damit ist es möglich, diese Erkrankung nicht wieder auftreten zu lassen oder sie zu stoppen.

Empfehlungen nach Bundesärztekammer und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, 3/ 2007 – Patienteninformation 4.01

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